Portsmouthplatz Das Konzept zur städtebaulichen Neugestaltung des Portsmouthplatzes am Duisburger Hauptbahnhof bietet die Chance, ein Gebäude zu realisieren, das durch seine städtebauliche Disposition und Konfiguration ein bilaterales Zusammenspiel von Stadtraum und Bauwerk schafft.

Der Leitgedanke des gemeinsam mit HPP entwickelten Entwurfs basiert auf der architektonischen Formulierung einer identitätsstiftenden Neufassung des Portsmouthplatzes durch ein architektonisch hochwertiges Gebäude, das mit seiner Geometrie, Höhenstaffelung und Körnung auf den örtlichen Maßstab reagiert und sich in die vorhandene Quartiersstruktur einbettet. Die Mercatorstraße erhält ebenso eine klare raumbegrenzende Fassung wie auch der Portsmouthplatz. Die kompakte und raumprägende Kubatur der sieben Geschosse schafft ein ruhiges und elegantes Erscheinungsbild und vernetzt die Innenstadt, den Bahnhofsvorplatz und die Straße Am Buchenbaum miteinander. Das Erdgeschoss bietet eine maximale Durchlässigkeit.

Art & ProjektstatusWettbewerbsbeitrag zur Neugestaltung Portsmouthplatz
StandortPortsmouthplatz, Mercatorstraße, Duisburg
Etagen & Flächen7 Geschosse, 165 Hotelzimmer, 64 Mikroapartments, ca. 950 m² Gastronomie, ca. 1.000 m² Fitness
Nutzung & MieterHotel, Wohnen, Gastronomie, Fitnessstudio
AnsprechpartnerHerbert Dierke, Andrea Czaika

Das Gebäude wird als „urbaner Generator“ und vertikales Quartier konzipiert. Mit einem Fitnessstudio, 64 Mikroapartments für junge Menschen und einem Hotel mit 165 Zimmern als Hochpunkt markiert es ein städtebauliches Gelenk zwischen Innenstadt und Bahnhof. Den Auftakt machen an der Nordseite der Haupteingang und die transparente Lobby des Hotels mit Sichtverbindung zur Shoppingmeile Königstraße. Diese Offenheit wird zum Portsmouthplatz hin mit diversen Gastronomie-Angeboten fortgesetzt und findet ihren Abschluss in der großen Freitreppe, die zur südlichen Caféterrasse im 1. OG führt und selbst als Sitzplatz genutzt werden kann. Von hier aus hat man einen herausragenden Überblick über den Bahnhofsvorplatz. Über der Terrasse ragt eine Medienwand nach Süden und wird zum Bestandteil der städtebaulichen Achse Friedrich-Wilhelm-Straße, die am Bahnhof beginnend als attraktive Willkommensgeste der Stadt Duisburg wahrgenommen wird. Den oberen Abschluss des urbanen Bausteins bildet die Dachterrasse des Hotels. 

Das Bebauungsplan-konform umsetzbare Konzept wurde im Wettbewerb leider nicht als Sieger ausgewählt.

Grundstücksflächeca. 2.000 m²
WettbewerbsabgabeNovember 2016
ProjektbeteiligteHPP Architekten, Düsseldorf (Architektur)