DIGITAL CHURCH, Aachen Die ehemalige Kirche St. Elisabeth ist als DIGITAL CHURCH zum Leuchtturm des digitalen Wandels geworden. Der über hundertjährige, denkmalgeschützte Sakralbau gehört zu den größten Kirchenbauten Aachens. Die Landmarken AG hat im Auftrag eines Family-Offices ein Konzept für die weitere Nutzung als Co-Working Space und Eventlocation entwickelt. 

Die DIGITAL CHURCH ist einerseits der neue Standort des digitalHUB Aachen, der dort am 7. Juli 2017 seinen Co-Working-Space für Startups, Mittelstand und Industrie eröffnet hat. Um ihrer Bedeutung als Begegnungs- und Veranstaltungsstätte auch zukünftig nachzukommen, ist die DIGITAL CHURCH andererseits für viele Arten von Events verfügbar. So kann sie zukünftig auch für offene Kultur- oder Privatveranstaltungen angemietet werden.

Mehr Informationen finden Sie unter www.digital-church.de oder auf der Website des digitalHUBs.

Art & ProjektstatusUmnutzung / Revitalisierung, im Betrieb
StandortJülicher Straße / Ecke Blücherplatz, Jülicher Str. 68/70 und 72a, Blücherplatz 2, Aachen
FlächenKaplanhaus, Kirche St. Elisabeth und Wohngebäude ca. 2.210 m²
Nutzung & MieterdigitalHUB Aachen, Digitalisierungszentrum, Co-Working Space, Eventlocation
AnsprechpartnerSylvia Friederich (Projektleitung)
www.digital-church.de
Antje Scheffer (Hochschulentwicklung)

Die ehemalige Kirche St. Elisabeth ist ein wunderschönes und aufgrund ihrer bisherigen Verwendung als Gotteshaus ganz besonderes Gebäude. Mit diesem Erbe wird die Landmarken AG sehr behutsam umgehen. Davon ist auch Dr. Johannes Bartholomäus überzeugt, der als Mitglied des Kirchenvorstandes der Pfarrei Christus unser Bruder betont: „Es war uns wichtig, einen Partner zu finden, der mit der Würde und der Geschichte dieses Gebäudes gut umgeht und eine angemessene Verwendung gewährleistet.“ 

Schon im Sommer 2012 hatte die Pfarrei beschließen müssen, sich von dem 1904 bis 1907 erbauten Gotteshaus zu trennen und einen geeigneten Käufer gesucht. Die Kirche wird Ende April 2016 im Rahmen einer heiligen Messe profaniert, also entwidmet.

Von August bis Oktober 2016 gab es eine Übergangsnutzung als „urbanes Kulturhotel“. Betrieben wurde das „Hotel Total“ von der gleichnamigen Gesellschaft in Kooperation mit sozialen Einrichtungen.

Grundstücksflächeca. 4.270 m²
Baubeginn & FertigstellungStart Umbau Anfang 2017, Einzug digitalHUB 2. Quartal 2017
Besonderheit / SonstigesUmnutzung einer denkmalgeschützten Kirche, welche im April 2016 profaniert wurde
Entwicklung im Auftrag eines Family-Offices
BauherrSt. Elisabeth Vermögensverwaltungs GbR