In viereinhalb Jahren zum größten Büroentwickler des Ruhrgebiets

Aachen/Metropole Ruhr. Was für ein Tempo: Als die Landmarken AG im März 2016 den Zuschlag der Stadt Herne zur Revitalisierung des ehemaligen Hertie-Kaufhauses bekam, konnte noch niemand ahnen, welche Erfolgsgeschichte damit beginnen würde. Viereinhalb Jahre später ist das Aachener Unternehmen der größte privatwirtschaftliche Projektentwickler des Ruhrgebiets im Bürobereich

„Wow, diese Position innerhalb von nur vier Jahren zu erreichen, ist schon eine Hausnummer“, kommentiert Landmarken-Vorstand Jens Kreiterling die an diesem Donnerstag vorgestellte Projektentwicklerstudie Ruhr 2020 von Bulwiengesa. In der Analyse, die Projekte mit einem Fertigstellungsdatum zwischen 2017 und 2024 erfasst hat, liegt vor Landmarken nur der landeseigene Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB NRW). Dieser hat den Großteil seiner Flächen an der Ruhr allerdings bereits fertiggestellt. Bei den Büroprojekten im Bau und in Planung liegt Landmarken mit rund 117.000 Quadratmetern weit vor allen anderen Entwicklern. 

"Wir haben frühzeitig das enorme Potenzial der Metropole Ruhr erkannt und freuen uns sehr über das Vertrauen, das uns in vielen Städten entgegen gebracht wird", sagt Jens Kreiterling. Vertrauen, das auch an einer Zahl ablesbar ist: Gleich fünf ihrer Entwicklungen im größten Ballungsraum Deutschlands hat Landmarken in städtebaulichen Wettbewerben oder Ausschreibungen gewonnen. Neben den fast fertiggestellten Denkmalumwandlungen Neue Höfe Herne und O-Werk Bochum sind das außerdem die Dortmunder Projekte Gesundheitshaus, Hafenforum und das letzte verfügbare Baufeld am Dortmunder U. „Bei allem, was wir tun, geht es uns nie darum, mit möglichst viel Fläche möglichst schnell Rendite zu erzielen“, sagt Jens Kreiterling. „Wir beschäftigen uns intensiv mit den Standorten und ihren individuellen Bedarfen, um die jeweils beste Lösung für die Städte und die Menschen zu realisieren“, erklärt der Landmarken-Vorstand und Architekt die vielen Wettbewerbserfolge: „Wir wollen die Erwartungen der Auslober nicht einfach nur erfüllen, wir wollen sie immer übertreffen.“ 

Besonders groß ist das Landmarken-Engagement neben Dortmund, wo die Arbeiten im Gesundheitshaus bereits begonnen haben, vor allem in Bochum. Auf MARK 51°7, dem ehemaligen Opel-Werksgelände, wird Anfang Oktober der Grundstein für die größte Büroentwicklung von Landmarken gelegt. In drei Bauabschnitten entstehen hier bis zu 70.000 Quadratmeter Mietfläche. Zusammen mit dem O-Werk, in das bereits die ersten Mieter eingezogen sind, werden diese den O-Werk Campus bilden. In der Innenstadt entwickelt Landmarken darüber hinaus gemeinsam mit Goldbeck und den Aachener Architekten vom Büro ZHAC das Be.cause. Das architektonisch außergewöhnliche Ensemble aus zwei Bauabschnitten wird neben einem Hotel auch insgesamt rund 17.000 Quadratmeter Bürofläche bieten.

Schon fertig sind die ersten Büroflächen der Neuen Höfe Herne. Sie werden Ende September an die Fläkt Group übergeben. In dem ehemaligen Kaufhaus, das elf Jahre lang leer stand, werden zudem gastronomische Angebote, ein Fitnessstudio und Einzelhändler für Belebung sorgen. Der Startschuss für eine echte Erfolgsgeschichte, was vor einigen Jahren wahrlich noch niemand ahnen konnte.