Fürs Be.cause: Landmarken AG kauft städtische Fläche am Bermuda3Eck

Die Landmarken AG hat zwei städtische Grundstücke mit einer Gesamtfläche von ca. 8.900 Quadratmetern am City-Tor-Süd erworben. Auf den ehemaligen Bahngrundstücken wird das Be.cause entstehen, ein moderner Hotel- und Bürokomplex, der den Anstoß für eine attraktive Quartiersentwicklung geben wird.

„Wir sind froh, dass wir uns an einem so exponierten und spannenden Standort im Herzen der Stadt engagieren dürfen“, sagt Tobias Fuchs, Leiter der Landmarken-Unit Metropole Ruhr. „Ganz bewusst setzen wir auf eine passende Ergänzung der urbanen Struktur des Kreativviertels Bermuda3Eck.“ So wird ein junges Economy-Design-Hotel mit 175 Zimmern entstehen, das nicht nur Nachtschwärmern des Bermuda3Ecks eine preiswerte und doch schicke Übernachtungsmöglichkeit bietet. 

Im hinteren Teil des von ZHAC Architekten entworfenen fünf- bis zehngeschossigen Baukörpers, dessen Eingangsbereich sich mit einer spektakulären Glasfassade zum Bermuda3Eck hin positioniert, werden moderne Büroflächen entstehen, auch Co-Working-Spaces für kreative Startups und etablierte Unternehmen sind dort vorgesehen. Ein zweiter, westlich angrenzender Bauteil – entworfen von Goldbeck – wird weitere Büros sowie ein Parkhaus mit 450 Stellplätzen bieten.

„Mit der Landmarken AG haben wir einen erfahrenen Projektentwickler und Partner für die Revitalisierung der citynahen Fläche gefunden“, sagt Ralf Meyer, Geschäftsführer der Bochum Wirtschaftsentwicklung. „Der geplante Neubau ist ein wichtiger Impuls für die Weiterentwicklung des Viertels und der gesamten Bochumer Innenstadt. Uns freut es sehr, dass wir die Landmarken AG neben ihrem Engagement auf MARK 51°7 für ein weiteres Projekt in Bochum begeistern konnten“, so Meyer weiter. 

Insgesamt entstehen in beiden Baukörpern ca. 24.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Davon entfallen im größeren Bauteil 1 ca. 6.700 Quadratmeter auf das Hotel und ca. 12.500 Quadratmeter auf die Büro- und Co-Working-Flächen. Der zweite Bauteil wird mit weiteren ca. 4.800 Quadratmetern Bürofläche ausgestattet sein. Die architektonische Gestaltung ermöglicht zudem eine Anbindung der dahinter liegenden Baufelder hin zu einer attraktiven Quartiersentwicklung.

„Unsere Entwicklung ist auch ein Beitrag zum urbanen Flächenrecycling“, sagt Projektleiterin Rita Straßer von der Landmarken AG mit Blick auf das ehemalige Bahngrundstück. „Hier wird eine bisher völlig untergenutzte Fläche im Einvernehmen mit der Nachbarschaft urban nutzbar gemacht – und das in hoher städtebaulicher Qualität.“