Digital Church, Aachen Die ehemalige Kirche St. Elisabeth wird zum Leuchtturm des digitalen Wandels. Der über hundertjährige, denkmalgeschützte Sakralbau gehört zu den größten Kirchenbauten Aachens. Die Landmarken AG entwickelt im Auftrag eines Family-Offices ein Konzept für die weitere Nutzung. 

Die DIGITAL CHURCH wird einerseits zum neuen Standort des digitalHUB Aachen, der dort am 7. Juli seinen CoWorking-Space für Startups, Mittelstand und Industrie eröffnet. Um ihrer Bedeutung als Begegnungs- und Veranstaltungsstätte auch zukünftig nachzukommen, wird die DIGITAL CHURCH andererseits für viele Arten von Events verfügbar bleiben. So kann die sie zukünftig auch für offene Kultur- oder Privatveranstaltungen angemietet werden.

Mehr hierzu finden Sie in der Pressemeldung vom 22.06.17.

Art & ProjektstatusUmnutzung / Revitalisierung, im Umbau
StandortJülicher Straße Ecke Blücherplatz, Jülicher Str. 68/70 und 72a, Blücherplatz 2, Aachen
Etagen & FlächenKaplanhaus, Kirche St. Elisabeth und Wohngebäude ca. 2.210 qm
Nutzung & Mieterab dem 2. Quartal 2017: digitalHUB Aachen, Digitalisierungszentrum
AnsprechpartnerSylvia Friederich (Projektentwicklung), Alexander van Hasselt (Vermietung Büroflächen), Jan Christoph Schneiders (Anmietung für Events - www.digital-church.de)

Die ehemalige Kirche St. Elisabeth ist ein wunderschönes und aufgrund ihrer bisherigen Verwendung als Gotteshaus ganz besonderes Gebäude. Mit diesem Erbe wird die Landmarken AG sehr behutsam umgehen. Davon ist auch Dr. Johannes Bartholomäus überzeugt, der als Mitglied des Kirchenvorstandes der Pfarrei Christus unser Bruder betont: „Es war uns wichtig, einen Partner zu finden, der mit der Würde und der Geschichte dieses Gebäudes gut umgeht und eine angemessene Verwendung gewährleistet.“ 

Schon im Sommer 2012 hatte die Pfarrei beschließen müssen, sich von dem 1904 bis 1907 erbauten Gotteshaus zu trennen und einen geeigneten Käufer gesucht. Die Kirche wird Ende April 2016 im Rahmen einer heiligen Messe profaniert, also entwidmet.

Von August bis Oktober 2016 gab es eine Übergangsnutzung als „urbanes Kulturhotel“. Betrieben wurde das „Hotel Total“ von der gleichnamigen Gesellschaft in Kooperation mit sozialen Einrichtungen.

Grundstücksflächeca. 4.270 qm
Baubeginn & FertigstellungAnfang 2017, Einzug digitalHUB 2. Quartal 2017
Besonderheit / SonstigesUmnutzung einer denkmalgeschützten Kirche, welche im April 2016 profaniert wurde
Entwicklung im Auftrag eines Family-Offices