Quartier "Guter Freund": Baufortschritte und Wartelisten für Mieter

Die Aachener Nachrichten hat einen ausführlicher Bericht zum Quartier "Guter Freund" veröffentlicht - mit vielen Hintergrundinformationen rund um Finanzierung, Vermietungsstand, WBS und vieles mehr.

"Jahrzehntelang war das 25.000-Quadratmeter-Areal zwischen Eisenbahnweg und Freunder Weg eine No-go-Area, zunächst genutzt von den belgischen Streitkräften und später vom deutschen Zoll. Zuletzt war es völlig verwahrlost. Die verfallenen Hallen wurden von Jugendlichen teils als gefährlicher Abenteuerspielplatz genutzt, teils haben dort auch Obdachlose Schutz gesucht. Wohnen schien dort undenkbar.

Bis das Eckgrundstück in Sichtweite der Aachen-Arkaden durch den Aachener Projektentwickler Norbert Hermanns (Landmarken AG) entdeckt wurde und im Sommer 2013 von der Bundesimmobilienagentur Bima erworben wurde. Seit Mitte letzten Jahres entsteht dort ein neues Viertel. Die Bauwerke sind weit gediehen, die Fenster eingesetzt, das Richtfest steht an. Es wird mit einem Kennenlernfest am 13./14. Oktober gefeiert.

248 Wohnungen entstehen dort, 45 bis 120 Quadratmeter groß, 183 sind öffentlich gefördert. Wobei öffentlich gefördert wichtig ist: Das sind nämlich genau die Wohnungen, die in Aachen fehlen, zu einem erschwinglichen Preis. Und die deswegen auch fast alle schon vermietet sind, ein halbes Jahr, bevor die erste Wohnung bezogen wird. (...)

Infrage für eine derartige Wohnung kommen damit so ziemlich alle Klein- oder Durchschnittsverdiener, eventuell auch Bezieher höherer Einkommen. Sylvia Friederich, Bereichsleiterin Wohnen bei der Landmarken AG: „Viele beantragen den Wohnberechtigungsschein nicht, weil sie es nicht wissen oder es mit Sozialhilfe in Verbindung bringen.“ Dabei hat der Wohnberechtigungsschein (WBS) nichts mit dem Bezug von Sozialleistungen zu tun, sondern er ermöglicht es, öffentlich geförderte Wohnungen zu einem günstigeren als sonst üblichen Preis anzumieten."

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Unser Foto zeigt den aktuellen Baufortschritt - die hochwertige Klinkerfassade ist zum Teil montiert.